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Aktuell werden Solarstraßenlaternenmasten hauptsächlich aus hochwertigem Q235-Stahl gefertigt. Da die Solarstraßenlaternen im Freien Wind, Sonne und Regen ausgesetzt sind, ist die Korrosionsbeständigkeit des Mastes für eine lange Lebensdauer von entscheidender Bedeutung. Um diese Eigenschaft zu verbessern, wird der Stahl üblicherweise verzinkt.
Die Verzinkung wird in zwei Verfahren unterteilt: Feuerverzinkung und Kaltverzinkung. Aufgrund der besseren Korrosionsbeständigkeit wird in der Regel die Feuerverzinkung empfohlen. Doch warum ist die Korrosionsbeständigkeit bei feuerverzinkten Produkten besser und worin besteht der Unterschied zwischen den beiden Verfahren?
1. Definition
1) Kaltverzinkt
Dieses Verfahren wird auch als elektrolytisches Verzinken bezeichnet. Man legt den entfetteten und gebeizten Stahl in die Zinksalzlösung, schließt die negative Elektrode des Elektrolysegeräts an, platziert die Zinkplatte auf der gegenüberliegenden Seite und schließt die positive Elektrode des Elektrolysegeräts an. Durch die gerichtete Bewegung bildet sich auf der Oberfläche des Stahlrohrs eine gleichmäßige, dichte und gut haftende Zinkschicht.
2) Feuerverzinkt
Nach der Reinigung und Aktivierung der Stahloberfläche wird diese in eine Zinkschmelze getaucht. Durch die physikalische und chemische Reaktion zwischen Eisen und Zink an der Grenzfläche bildet sich eine Schicht aus metallischem Zink. Dieses Verfahren gewährleistet eine starke Haftung zwischen Beschichtung und Grundierung. Die Beschichtung ist kompakter, langlebiger, wartungsfreier und wirtschaftlicher als die Kaltverzinkung.
2. Der Unterschied zwischen den beiden
1) Wie funktioniert
Anhand der Namen der beiden Verfahren lässt sich der Unterschied erkennen. Das Zink in kaltverzinkten Stahlrohren wird bei Raumtemperatur gewonnen, während das Zink in feuerverzinktem Stahl bei 450 °C bis 480 °C gewonnen wird.
2) Schichtdicke
Die Dicke der kaltverzinkten Beschichtung beträgt im Allgemeinen nur 3–5 μm, was die Verarbeitung deutlich erleichtert, aber die Korrosionsbeständigkeit ist nicht sehr gut; wohingegen die feuerverzinkte Beschichtung üblicherweise eine Dicke von 10 μm und mehr aufweist und die Korrosionsbeständigkeit wesentlich besser ist, wahrscheinlich um ein Vielfaches höher als bei kaltverzinkten Lampenmasten.
3) Beschichtungsstruktur
Feuerverzinkung weist eine relativ spröde Verbindung zwischen Beschichtung und Untergrund auf, was jedoch die Korrosionsbeständigkeit kaum beeinträchtigt, da es sich um eine reine Zinkbeschichtung handelt. Diese ist relativ gleichmäßig, porenfrei und daher nicht leicht zu korrodieren. Kaltverzinkung hingegen besteht aus Zinkatomen, die physikalisch haften. Die Oberfläche weist viele Poren auf und ist anfällig für Korrosion durch Umwelteinflüsse.
4) Preisdifferenz
Feuerverzinken ist in der Produktion deutlich aufwendiger und stellt höhere Anforderungen. Daher greifen Betriebe mit vergleichsweise älteren Anlagen und geringerer Produktionskapazität meist auf das kostengünstigere Kaltverzinken zurück . Feuerverzinkte Anlagenhersteller sind in der Regel größer und besser organisiert. Sie können die Qualität besser kontrollieren, haben aber höhere Kosten.
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