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Die wichtigsten Bauverfahren für Straßenbeleuchtung: 1. Positionierung und Absteckung: Gemäß den Bauplänen und den Gegebenheiten vor Ort wird die Installationsposition der Straßenlaternen anhand des geplanten Lampenabstands bestimmt und am Bordstein markiert. 2. Graben und Lampenfundament: Ausgehend vom Bordstein wird ein vorverlegter Graben mit einer Breite von 60 cm und einer Tiefe von mindestens 86 cm für die Kabelrohre ausgehoben (95 cm an Kreuzungspunkten). Die Grundabmessungen einer 14 Meter hohen Straßenlaterne betragen 100 × 100 × 180 cm, die einer 30 Meter hohen Laterne 950 × 5600 × 2600 cm und die einer 35 Meter hohen Laterne 1100 × 6000 × 2600 cm. Verlegung von Erdungskörpern: Straßenbeleuchtungskabel werden direkt durch Φ63-CPVC-Rohre für Straßenlaternen verlegt. Kabel auf Gehwegen und Grünstreifen werden in einer Tiefe von 0,7 m verlegt. Die Kabel werden ohne Aushub durch die Straße geführt, wobei MPP-Rohre benötigt werden. Bei der unterirdischen Verlegung der MPP-Rohre sind die geotechnischen Gegebenheiten und die Bodenqualität zu berücksichtigen und Kreuzungen mit anderen unterirdischen Anlagen zu minimieren. Um Beschädigungen der MPP-Ummantelung und der Kabel zu vermeiden, ist die grabenlose Verlegetiefe anhand der Planung und der Höhe der Straßenoberfläche zu bestimmen, nicht anhand der temporären Geländehöhe. So wird sichergestellt, dass die tatsächliche Ausführung der Planung entspricht. Beim Horizontalbohren und Pilotbohren muss der Biegeradius der Bohrung den Anforderungen an den minimalen Biegeradius von Kabeln und MPP-Rohren entsprechen. Beim grabenlosen Einziehen und Aufweiten sollte der Bohrlochdurchmesser je nach geologischen Gegebenheiten das 1,2- bis 1,5-fache des Außendurchmessers der Ummantelung betragen. Um zu vermeiden, dass ein zu kleiner Bohrlochdurchmesser das Einziehen des Bohrrohrs erschwert oder ein zu großer Durchmesser während der Extrusionsrohrkonstruktion zu Gesteins- und Bodeneinstürzen führt, müssen Bohrdruck und Pumpenleistung entsprechend der Schichtveränderung rechtzeitig angepasst werden. Zudem sind technische Maßnahmen zu ergreifen, um einen gleichmäßigen Bohrlochdurchmesser und eine glatte, ebene Innenwand zu gewährleisten. Beim Einziehen, Verlegen und Einführen des Kabels in das MPP-Rohr dient dieses als Zugkraft. Reibung und Verschleiß des Kabels sind zu minimieren. An beiden Kabelenden befinden sich Schutzvorrichtungen, um Kabelbeschädigungen zu verhindern. Nach dem Einführen in das MPP-Rohr muss das Kabel nicht exakt begradigt, sondern kann leicht gewellt werden. Nach Abschluss der Rohraufweitung ist zu verhindern, dass Mauerwerk, harte Blöcke oder andere Gegenstände in das Bohrloch gelangen. Nach dem Verlegen des Kabels ist das MPP-Rohr abzudichten, um Wasseraustritt zu vermeiden.
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