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Hochmastbeleuchtung bezeichnet Beleuchtungsanlagen mit einer Masthöhe von mindestens 20 Metern, die zur großflächigen Beleuchtung von Straßen und Autobahnen, Plätzen, Stadien, Flughäfen, Hafenterminals usw. eingesetzt werden. Es gibt drei Arten von Hochmastbeleuchtung: fest installierte (ein- oder mehrmastige), höhenverstellbare (elektrisch oder manuell) und hydraulisch neigbare. Derzeit sind elektrisch höhenverstellbare Hochmastleuchten am weitesten verbreitet. Diese bestehen aus Lichtpaneelen, Lichtmasten und Fundamenten, Hubkonsolen, Stromverteilungssystemen und Blitzschutzeinrichtungen. Hochmastbeleuchtung ist eine spezielle Art von Beleuchtungstechnik im städtischen Bereich, weshalb besonders hohe Sicherheits- und Betriebsanforderungen gelten. Aus diesem Grund erließ das Bauministerium 1998 die „Technischen Bedingungen für Hochmastbeleuchtungsanlagen“ (CJ/T3076). Hochmastleuchten werden im städtischen Beleuchtungsbau zwar nicht häufig eingesetzt, ihre Wartung ist jedoch unerlässlich. Für einen sicheren Betrieb müssen Hochmastleuchten regelmäßig gewartet werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wartung. Die Leuchten sind gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung des Herstellers regelmäßig zu warten. Die wichtigsten Punkte der täglichen Wartung von Hochmastleuchten sind: 1. Überprüfung des Korrosionsschutzes der Feuerverzinkung aller Eisenmetallkomponenten (einschließlich der Innenwand des Mastes) sowie der Einhaltung der Anforderungen an die Sicherung der Befestigungselemente (Korrosionsschutz gemäß GB/T9790, GBJ36011 und GB/T11373). 2. Überprüfen Sie die Vertikalität der Hochmastbeleuchtungsanlagen (die Messung und Prüfung muss regelmäßig mit einem Theodoliten erfolgen). Die zulässige Abweichung der Mastspitze darf 3 ‰ der Masthöhe nicht überschreiten. Die Abweichung der Mastachse von der Geradheit darf 2 ‰ der Mastlänge nicht überschreiten. 3. Prüfen Sie die Außenfläche des Lampenmastes und die Schweißnähte auf Rost. Bei Masten, die bereits lange in Betrieb sind, aber nicht ausgetauscht werden können, prüfen Sie die Schweißnähte gegebenenfalls mittels Ultraschallprüfung, Magnetpulverprüfung oder anderen Prüfverfahren. 4. Prüfen Sie die mechanische Festigkeit des Lampenpanels, um dessen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Prüfen Sie bei geschlossenen Lampenpanels die Wärmeableitung. 5. Prüfen Sie die Befestigungsschrauben der Lampenhalterung und justieren Sie die Strahlrichtung der Lampe. 6. Überprüfen Sie sorgfältig das Innere des Lampenpanels. Die Verwendung von Kabeln (flexiblen Leitungen oder Schnüren) hängt davon ab, ob die Kabel übermäßiger mechanischer Belastung, Alterung, Rissen, freiliegenden Drähten usw. ausgesetzt sind. Bei unsicheren Zuständen müssen diese sofort behoben werden. 7. Beschädigte Leuchtmittel und andere Komponenten. 8. Überprüfen Sie das Hubgetriebe: (1) Überprüfen Sie umfassend die manuellen und elektrischen Funktionen des Hubgetriebes. Es muss eine flexible Kraftübertragung, ein stabiles Heben sowie Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet sein. (2) Der Verzögerungsmechanismus muss flexibel und leichtgängig sein, und die Selbsthemmungsfunktion muss sicher und zuverlässig funktionieren. Das Übersetzungsverhältnis muss angemessen sein, und die Geschwindigkeit des Lampenpanels darf beim elektrischen Heben und Senken 6 m/min nicht überschreiten (kann mit einer Stoppuhr gemessen werden). (3) Überprüfen Sie das Edelstahlseil auf gebrochene Litzen. Ersetzen Sie diese gegebenenfalls. (4) Überprüfen Sie den Bremsmotor. Die Drehzahl muss den entsprechenden Konstruktions- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. (5) Überprüfen Sie die Überlastschutzkupplung und andere Überlastschutzeinrichtungen des Antriebssystems. (6) Überprüfen Sie die elektrischen und mechanischen Endschalter sowie die Überhubschutzeinrichtungen für das Heben und Senken des Lampenpanels. (7) Bei Verwendung eines einzelnen Hauptseils ist die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Brems- bzw. Schutzeinrichtung gegen versehentliches Herabfallen des Lampenpanels zu überprüfen. Nachdem das Lampenpanel am Seil in die richtige Position gebracht wurde, überprüfen Sie die automatische Ein- und Auskupplungsvorrichtung, um sicherzustellen, dass diese einwandfrei funktioniert. (8) Die Verkabelung der Inspektionsstange muss fest und ohne Kompression, Klemmung oder Beschädigung befestigt sein. 9. Überprüfen Sie die Stromverteilungs- und Steuerungseinrichtungen: (1) Die Stromverteilungsleitung und die Zuleitung zum Lampenpanel müssen fest verbunden sein. (2) Die Kabelverbindungen müssen fest und zuverlässig sein und dürfen sich nicht lösen oder abfallen. (3) Überprüfen Sie die dreiphasige Lastverteilung und die Steuerung der Nachtbeleuchtung. (4) Überprüfen Sie die elektrischen Verbindungen. Verbindungen, die Torsion, Biegung und Vibrationen ausgesetzt sind, müssen sicher und zuverlässig befestigt sein und dürfen sich nicht lösen. 10. Überprüfen Sie die elektrische Sicherheit. Messen Sie den Isolationswiderstand zwischen der Zuleitung und der Erde: Er darf nicht unter 10 MΩ liegen. 11. Überprüfen Sie die Schutzerdung und die Blitzschutzvorrichtungen: (1) Der Metallmast und das Metallgehäuse der elektrischen Geräte müssen ordnungsgemäß geerdet sein. Messen Sie den Erdungswiderstand mit einem Erdungswiderstandsmessgerät. Er darf 10 Ω nicht überschreiten. (2) Überprüfen Sie die Befestigung des Blitzableiters. 12. Messen Sie die Ebenheit des Fundaments mit einer Wasserwaage. Analysieren Sie anhand der Ergebnisse der Prüfung der Vertikalität des Lichtmastes mögliche Setzungen des Fundaments und ergreifen Sie entsprechende Maßnahmen. 13. Messen Sie regelmäßig vor Ort die Lichtwirkung der Hochmastleuchten.
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