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Manche Kunden rufen an, um sich nach Solaranlagen für Privathaushalte zu erkundigen und fragen, was es bedeutet, netzunabhängig oder netzgekoppelt zu sein und wie man die richtige Wahl trifft. Heute erklärt Ihnen der Redakteur von litelsolar kurz, wie Sie entscheiden, ob Ihre Solaranlage netzunabhängig oder netzgekoppelt ist. 1. Der Unterschied zwischen netzunabhängig und netzgekoppelt: Bei netzgekoppelten Solaranlagen sind Hausstrom und öffentliches Stromnetz miteinander verbunden. Der erzeugte Solarstrom wird direkt in die für das öffentliche Stromnetz benötigte Spannung umgewandelt und per Wechselrichter in das Netz eingespeist. Der so erzeugte Strom wird vorrangig für den Eigenverbrauch verwendet. Übersteigt die Solarstromerzeugung den Verbrauch der Haushaltsgeräte, wird der Überschuss in das öffentliche Netz eingespeist. Reicht die Solarstromerzeugung nicht aus, wird automatisch Strom aus dem Netz bezogen. Bei netzunabhängigen Photovoltaikanlagen wird der erzeugte Strom direkt in einer Batterie gespeichert und anschließend per Wechselrichter in die Haushaltsspannung von 220 V (380 V) umgewandelt. Insel-Solaranlagen arbeiten netzunabhängig. 2. Analyse aus Investitionssicht: Netzgekoppelte Solaranlagen benötigen keine Batterien, was die Kosten erheblich senkt. Bei einer Lebensdauer von 25 Jahren amortisieren sich die Kosten für eine Photovoltaikanlage im Haushalt in etwa sechs bis acht Jahren. Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen sind derzeit die gängigste Lösung. Die staatliche Netzanschlussrichtlinie sieht vor, dass Photovoltaikanlagen im Haushalt kostenlos ans Netz angeschlossen werden können und überschüssiger Strom an Energieversorger verkauft werden kann. Insel-Solaranlagen hingegen benötigen Batterien und verursachen relativ hohe Anfangskosten. Wirtschaftlich gesehen eignen sie sich daher nicht für Regionen mit guter Stromversorgung. Für Haushalte in Gebieten ohne Stromnetz oder mit häufigen Stromausfällen sind Insel-Photovoltaikanlagen jedoch eine sinnvolle Alternative. Insbesondere zur Lösung des Beleuchtungsproblems bei Stromausfällen können Gleichstrom-Energiesparlampen eingesetzt werden, was sich als praktischer erweist. Insel-Photovoltaikanlagen eignen sich besonders für Orte ohne Stromnetz oder Gebiete mit häufigen Stromausfällen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Wahl zwischen netzunabhängiger und netzgekoppelter Solarenergieerzeugung eindeutiger ist. Die Entscheidung ist nicht statisch und hängt vom Installationsort ab. Insel-Solarenergie ist eine gute Option für abgelegene Gebiete ohne Stromversorgung.
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